Moin kv,
also der Januar muss anhand der Daten oben im Gebirge schon extrem verregnet/verschneit gewesen sein.
Da muss dass Flussbett in Agia Roumeli ordentlich voll sein. Leider geht das alles direkt ins Meer. Schön, dass sich der Kournas-See wieder etwas gefüllt hat. Ein Zuwachs von 3 m in einem Monat ist schon ne Hausnummer…
Hast du Informationen zur Schneelage in den Bergen?
Im Sommer ist es natürlich anders. Da hilft nur ein vernünftiger Umgang mit den vorhandenen Ressourcen.
Gruß
Philipp
was ist geöffnet im März am E4
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kokkinos vrachos
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Re: was ist geöffnet im März am E4
Moin Phillip, das außer eine handvoll Gärten in Palea Agía Rouméli, dass kostbare Wasser in Agía Rouméli ungenutzt ins Meer fließt, ist natürlich ein Trauerspiel. Es gibt sicherlich ein dutzend Flüsse auf der Insel, wo das Wasser ungenutzt ins Meer fließt.
Ich glaube letztes Jahr gab es einen Zeitungsartikel, dass die Flüsse wo das Wasser ungenutzt ins Meer fließt, erfasst werden. Das Problem wurde auf jeden Fall erkannt.
Daten schaue ich mir nicht an. Ob es für Schnee auch Daten gibt, weis ich gar nicht. Ich lese täglich die lokalen Zeitungen und bin öfters im Winter vor Ort und spreche mit Freunden die auf Kreta leben.
Ich bin November, Dezember, Januar in Plakias und Frangokastello gewesen. In dieser Zeit gab es wenig Schnee und Regen. Die zweite Hälfte im Januar war zwar verregnet, aber es gab kaum Starkregen.
Im Januar, je nach Region hat es auch sehr unterschiedlich Regen gegeben. In einigen Ecken gab es Überschwemmungen.
Kreta ist in der West-Ost-Ausrichtung von mächtigen, fast 2.500 Meter hohen Gebirgszügen durchzogen, die das eher "europäische" Wetter im Norden vom eher "afrikanischen" Wetter im Süden trennen, weshalb das Wetter an der Nordküste oft anders als an der Südküste ist. Das Klima im Südosten von Kreta ist etwas wärmer als im Rest der Insel.
Dazwischen liegen in beiden Zonen viele Mikroklimata, entstanden durch geschützte Bucht- und/oder Wind abgewandte Lagen.
Auf Kreta gibt es, zur großen Verwunderung der Kreta-Neulinge, verschiedene Klimazonen, die sehr unterschiedliches Urlaubswetter bringen können.
Im Januar 2023 war das Wetter auch ungewöhnlich gut, viel Sonnenschein, und eine Temperatur, die 10C bis 15C über dem Durchschnitt lag. Aufgrund der hohen Temperaturen für einen Januar sprießten die Weinblätter und Olivenbäume. Das ist unnatürlich.
Viel zu wenig Regen und Schnee. Die Stauseen leeren sich, die Bauern sind besorgt. 2022/2023 war der regenärmste Winter seit Wetteraufzeichnung auf Kreta.
Im Winter 2023/24 betrug die Reduzierung der Niederschläge alleine in Ostkreta und Agios Nikolaos 60%.
Der Januar 2025 hatte bis auf eine Woche Regen viele sonnige Tage.
Auch an den Pflanzen könnte man erkennen, dass es wärmer als normal ist: Ringelblumen und Rosmarin stehen in voller Blüte und auch die Obstbäume tragen bereits Blüten. Auch Mücken, Fliegen und Wespen sind noch zu sehen.
Obwohl es im Winter 2024/2025 in den Bergen erhebliche Niederschläge und Schnee gab, war der Schnee jedoch nur in großen Höhen und reichte daher nicht aus, um das durch Wasserknappheit verursachten Wassermangel aus den beiden vorherigen trockenen Wintern zu ergänzen.
Wie ich schon geschrieben hatte, der Monat Januar 2026 wurde als der fünft wärmste seit 2010 eingestuft.
Da es diesen Winter schon der vierte niederschlagsarme Winter hinter einander ist, wo es zu wenig Regen/Schnee gibt – hat das natürlich Auswirkungen bis heute. Es wird seit 4 Jahren von einer Dürre auf Kreta gesprochen.
2024 gab es einige Artikel in den kretischen Zeitungen, dass es in der Zukunft in einigen Regionen auf Kreta Wüstenbildungen geben wird. In einigen Regionen gibt es bereits erste Wüstenbildungen.
Im Sommer 2024 haben wegen Wassermangel 5 Gemeinden auf Kreta den Notstand ausgerufen, darunter die Gemeinde Phaistos, Viannos, Minoa Pediados, Gortys und Kissamos.
Neben dem maroden Wassernetz und der Untätigkeit der Behörden, fehlen eines modernen Wassermanagement, dem Klimawandel und dem zunehmenden Tourismus und der intensiven Landwirtschaft sind für mich das größte Problem die Swimmingpools, So gut wie jede Villa und Hotel/Apartmentanlage hat einen Swimmingpool, obwohl meistens das Meer nur wenige Schritte entfernt ist. Bei vielen Einheimischen und Touristen fehlt mir oft leider auch ein Bewustsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit der kostbaren Resource Wasser, genau wie beim Thema Umweltschutz.
Ta Leme, kv
Ich glaube letztes Jahr gab es einen Zeitungsartikel, dass die Flüsse wo das Wasser ungenutzt ins Meer fließt, erfasst werden. Das Problem wurde auf jeden Fall erkannt.
Daten schaue ich mir nicht an. Ob es für Schnee auch Daten gibt, weis ich gar nicht. Ich lese täglich die lokalen Zeitungen und bin öfters im Winter vor Ort und spreche mit Freunden die auf Kreta leben.
Ich bin November, Dezember, Januar in Plakias und Frangokastello gewesen. In dieser Zeit gab es wenig Schnee und Regen. Die zweite Hälfte im Januar war zwar verregnet, aber es gab kaum Starkregen.
Im Januar, je nach Region hat es auch sehr unterschiedlich Regen gegeben. In einigen Ecken gab es Überschwemmungen.
Kreta ist in der West-Ost-Ausrichtung von mächtigen, fast 2.500 Meter hohen Gebirgszügen durchzogen, die das eher "europäische" Wetter im Norden vom eher "afrikanischen" Wetter im Süden trennen, weshalb das Wetter an der Nordküste oft anders als an der Südküste ist. Das Klima im Südosten von Kreta ist etwas wärmer als im Rest der Insel.
Dazwischen liegen in beiden Zonen viele Mikroklimata, entstanden durch geschützte Bucht- und/oder Wind abgewandte Lagen.
Auf Kreta gibt es, zur großen Verwunderung der Kreta-Neulinge, verschiedene Klimazonen, die sehr unterschiedliches Urlaubswetter bringen können.
Im Januar 2023 war das Wetter auch ungewöhnlich gut, viel Sonnenschein, und eine Temperatur, die 10C bis 15C über dem Durchschnitt lag. Aufgrund der hohen Temperaturen für einen Januar sprießten die Weinblätter und Olivenbäume. Das ist unnatürlich.
Viel zu wenig Regen und Schnee. Die Stauseen leeren sich, die Bauern sind besorgt. 2022/2023 war der regenärmste Winter seit Wetteraufzeichnung auf Kreta.
Im Winter 2023/24 betrug die Reduzierung der Niederschläge alleine in Ostkreta und Agios Nikolaos 60%.
Der Januar 2025 hatte bis auf eine Woche Regen viele sonnige Tage.
Auch an den Pflanzen könnte man erkennen, dass es wärmer als normal ist: Ringelblumen und Rosmarin stehen in voller Blüte und auch die Obstbäume tragen bereits Blüten. Auch Mücken, Fliegen und Wespen sind noch zu sehen.
Obwohl es im Winter 2024/2025 in den Bergen erhebliche Niederschläge und Schnee gab, war der Schnee jedoch nur in großen Höhen und reichte daher nicht aus, um das durch Wasserknappheit verursachten Wassermangel aus den beiden vorherigen trockenen Wintern zu ergänzen.
Wie ich schon geschrieben hatte, der Monat Januar 2026 wurde als der fünft wärmste seit 2010 eingestuft.
Da es diesen Winter schon der vierte niederschlagsarme Winter hinter einander ist, wo es zu wenig Regen/Schnee gibt – hat das natürlich Auswirkungen bis heute. Es wird seit 4 Jahren von einer Dürre auf Kreta gesprochen.
2024 gab es einige Artikel in den kretischen Zeitungen, dass es in der Zukunft in einigen Regionen auf Kreta Wüstenbildungen geben wird. In einigen Regionen gibt es bereits erste Wüstenbildungen.
Im Sommer 2024 haben wegen Wassermangel 5 Gemeinden auf Kreta den Notstand ausgerufen, darunter die Gemeinde Phaistos, Viannos, Minoa Pediados, Gortys und Kissamos.
Neben dem maroden Wassernetz und der Untätigkeit der Behörden, fehlen eines modernen Wassermanagement, dem Klimawandel und dem zunehmenden Tourismus und der intensiven Landwirtschaft sind für mich das größte Problem die Swimmingpools, So gut wie jede Villa und Hotel/Apartmentanlage hat einen Swimmingpool, obwohl meistens das Meer nur wenige Schritte entfernt ist. Bei vielen Einheimischen und Touristen fehlt mir oft leider auch ein Bewustsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit der kostbaren Resource Wasser, genau wie beim Thema Umweltschutz.
Ta Leme, kv
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kokkinos vrachos
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Re: was ist geöffnet im März am E4
Moin, der Winter-Monat Februar war voller Abwechslung. Normalerweise ist der Februar der kälteste Monat auf Kreta, ein echter Wintermonat. Neben vielen kalten, stürmischen Regentagen gab es auch sehr warme Tage, an denen der Winter weit weg schien.
Auch Stürme gab es noch im Februar, nicht nur aus dem Süden (mit Saharastaub), sondern auch sehr kalter, harter Wind aus dem Norden. Es fühlte sich an, als käme der Wind direkt aus Sibirien. Es gag deutlich mehr Stürme, als normalerweise zu dieser Jahreszeit.
Am 1. Februar wurden auf Kreta ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen. Auf Lassithi die höchste: 23,1C und es gab Südwind mit Saharastaub.
Am 18. Februar war der Sturm besonders heftig und das Wetter auf Lassithi am schlimmsten: Windgeschwindigkeiten von 121 Kilometern pro Stunde.
In einer heftigen Regenperiode im Februar haben gab es in sehr kurzer Zeit sehr viel Wasser. Die Samaria-Schlucht steht auf Platz 1 mit 228 Millimetern vom 11. bis 13. Februar.
Dass es ein trockener Winter ist, sieht man an den venezianischen Brunnen in Gavalochóri: Fast alle Brunnen waren ohne Wasser und die Schneemenge ist deutlich geringer gewesen als in früheren Jahren. In Frangokastello gingen die Temperaturen an 2 Tagen unter 10C.
Kali Sarakosti, kv
Auch Stürme gab es noch im Februar, nicht nur aus dem Süden (mit Saharastaub), sondern auch sehr kalter, harter Wind aus dem Norden. Es fühlte sich an, als käme der Wind direkt aus Sibirien. Es gag deutlich mehr Stürme, als normalerweise zu dieser Jahreszeit.
Am 1. Februar wurden auf Kreta ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen. Auf Lassithi die höchste: 23,1C und es gab Südwind mit Saharastaub.
Am 18. Februar war der Sturm besonders heftig und das Wetter auf Lassithi am schlimmsten: Windgeschwindigkeiten von 121 Kilometern pro Stunde.
In einer heftigen Regenperiode im Februar haben gab es in sehr kurzer Zeit sehr viel Wasser. Die Samaria-Schlucht steht auf Platz 1 mit 228 Millimetern vom 11. bis 13. Februar.
Dass es ein trockener Winter ist, sieht man an den venezianischen Brunnen in Gavalochóri: Fast alle Brunnen waren ohne Wasser und die Schneemenge ist deutlich geringer gewesen als in früheren Jahren. In Frangokastello gingen die Temperaturen an 2 Tagen unter 10C.
Kali Sarakosti, kv
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Re: was ist geöffnet im März am E4
Moin kv,
ich muss das Wasser-Thema noch mal aufgreifen weil es mich es mich einfach interessiert.
Schau mal hier in der zweiten Tabelle:
https://penteli.meteo.gr/stations/samaria/NOAAYR.TXT
> 1700 mm Niederschlag von Januar bis Anfang Mai ist schon gewaltig. Ich gehe mal davon aus, dass die Messungen in Ordnung sind und niemand mit der Gießkanne manipuliert
. So viel regnet es im Mittel nicht mal im Sauerland oder im Harz…
Ist das nur ein extrem lokal begrenzter „Ausreißer“ oder hat ganz Kreta etwas abbekommen? Ist der Kournas-See wieder voll?
Gruß
Philipp
ich muss das Wasser-Thema noch mal aufgreifen weil es mich es mich einfach interessiert.
Schau mal hier in der zweiten Tabelle:
https://penteli.meteo.gr/stations/samaria/NOAAYR.TXT
> 1700 mm Niederschlag von Januar bis Anfang Mai ist schon gewaltig. Ich gehe mal davon aus, dass die Messungen in Ordnung sind und niemand mit der Gießkanne manipuliert
Ist das nur ein extrem lokal begrenzter „Ausreißer“ oder hat ganz Kreta etwas abbekommen? Ist der Kournas-See wieder voll?
Gruß
Philipp
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kokkinos vrachos
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Re: was ist geöffnet im März am E4
Moin Philipp, die Farben Kretas im März 2026 waren hauptsächlich grau: viele Wolken, viel viel Regen und ab und zu etwas Sonne. Normalerweise ist der Februar der kälteste und nasseste Monat auf Kreta ist — echter Winter. Und es war auch winterlich im Februar, aber das richtige Winterwetter begann erst im März. Was für ein Sturm, was für ein Regen und manchmal sogar Hagel. Ende März viel auch noch sehr viel Schnee. Satelliten registrierten in den Weißen Bergen eine Schneedecke über einem Gebiet von zweihundert Quadratkilometern - dreimal so viel wie im Vorjahr zu dieser Zeit. Auf dem Psiloritis beträgt die Schneebedeckung 115 Quadratkilometer - siebenmal so viel wie im Vorjahr. Auf der Lassithi-Hochebene betrug die Schneebedeckung 65 Quadratkilometer - zehnmal mehr als 2025.
Durch den vielen Regen sind nach 3 Jahren Dürre, die Stauseen wieder voll. Dieser Regen bedeutet nicht, dass das Problem des Wassermangels der vergangenen Jahre gelöst ist. Der Niederschlag in den vergangenen drei Jahren, von 2023 bis 2025, war erheblich geringer als in den Jahren davor. Im Vergleich zum Zeitraum 2019–2022 hatte insbesondere Ostkreta, in Lasithi, ein Defizit von satten 65%!
Der Niederschlag in den ersten drei Monaten 2026 in Chania betrug etwa 85% des Gesamtniederschlags von 2025. In Rethymno waren es etwa 75%! In Heraklion 60% und in Lasithi 44%.
Chaniotika Nea hat berichtet: "Aber wie schlägt sich der Schnee in Wasser nieder? Herr Kourgialas erklärt: „Das Szenario geht von einer durchschnittlichen Schneedicke von 30 Zentimetern in allen Gebirgsketten aus — lokal war es mehr und weniger —, was sich in ein Schneevolumen von etwa 100 Millionen Kubikmetern und ein Wasservolumen von etwa 20 Millionen Kubikmetern für ganz Kreta übersetzt. Das ist eine erhebliche Menge, die dank des Karststeins (Kalkstein, der sich durch Regenwasser langsam verändert und auflöst) langsam (manchmal in 3 Jahren) in die unterirdischen Wasserschichten fließen und die Quellen füllen wird. Vor allem für Ostkreta, das stark gelitten hat, war dieser Schneefall eine echte Erleichterung."
Kreta erlebte im April 2026 einen der regenreichsten Monate der letzten Jahre, wie die neuesten Daten des Wetterstationsnetzes von meteo.gr / Nationales Observatorium Athen zeigen. Die Niederschlagsmenge war besonders hoch und übertraf die durchschnittlichen klimatischen Bedingungen für diese Jahreszeit auf der gesamten Insel deutlich.
Das Unwetter beschränkte sich nicht auf bestimmte Gebiete, sondern betraf alle vier Regionen Kretas. Die Auswertung der Daten von 20 ausgewählten Wetterstationen zeigt, dass die kumulierten Niederschlagsmengen ungewöhnlich hoch waren.
Besonders beeindruckend ist, dass fast alle Stationen im April neue monatliche Niederschlagsrekorde verzeichneten, verglichen mit ihrer gesamten Betriebszeit.
New data from the National Observatory of Athens confirms record-breaking April rains in Crete have saved the island from summer water shortages.
https://www.argophilia.com/news/49485-2/249485/
Kalo Mina, kv
Durch den vielen Regen sind nach 3 Jahren Dürre, die Stauseen wieder voll. Dieser Regen bedeutet nicht, dass das Problem des Wassermangels der vergangenen Jahre gelöst ist. Der Niederschlag in den vergangenen drei Jahren, von 2023 bis 2025, war erheblich geringer als in den Jahren davor. Im Vergleich zum Zeitraum 2019–2022 hatte insbesondere Ostkreta, in Lasithi, ein Defizit von satten 65%!
Der Niederschlag in den ersten drei Monaten 2026 in Chania betrug etwa 85% des Gesamtniederschlags von 2025. In Rethymno waren es etwa 75%! In Heraklion 60% und in Lasithi 44%.
Chaniotika Nea hat berichtet: "Aber wie schlägt sich der Schnee in Wasser nieder? Herr Kourgialas erklärt: „Das Szenario geht von einer durchschnittlichen Schneedicke von 30 Zentimetern in allen Gebirgsketten aus — lokal war es mehr und weniger —, was sich in ein Schneevolumen von etwa 100 Millionen Kubikmetern und ein Wasservolumen von etwa 20 Millionen Kubikmetern für ganz Kreta übersetzt. Das ist eine erhebliche Menge, die dank des Karststeins (Kalkstein, der sich durch Regenwasser langsam verändert und auflöst) langsam (manchmal in 3 Jahren) in die unterirdischen Wasserschichten fließen und die Quellen füllen wird. Vor allem für Ostkreta, das stark gelitten hat, war dieser Schneefall eine echte Erleichterung."
Kreta erlebte im April 2026 einen der regenreichsten Monate der letzten Jahre, wie die neuesten Daten des Wetterstationsnetzes von meteo.gr / Nationales Observatorium Athen zeigen. Die Niederschlagsmenge war besonders hoch und übertraf die durchschnittlichen klimatischen Bedingungen für diese Jahreszeit auf der gesamten Insel deutlich.
Das Unwetter beschränkte sich nicht auf bestimmte Gebiete, sondern betraf alle vier Regionen Kretas. Die Auswertung der Daten von 20 ausgewählten Wetterstationen zeigt, dass die kumulierten Niederschlagsmengen ungewöhnlich hoch waren.
Besonders beeindruckend ist, dass fast alle Stationen im April neue monatliche Niederschlagsrekorde verzeichneten, verglichen mit ihrer gesamten Betriebszeit.
New data from the National Observatory of Athens confirms record-breaking April rains in Crete have saved the island from summer water shortages.
https://www.argophilia.com/news/49485-2/249485/
Kalo Mina, kv
„Ich hoffe nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei." Nikos Kazantzakis