Bin zwar nicht Simon, aber habe mit seiner Hilfe was dazu geschrieben: viewtopic.php?t=911Rheinländer hat geschrieben: ↑24. Oktober 2024, 18:28 Mehr Sorgen macht mir das massenhafte Sterben der Bäume um Anopoli, Agios Ioannis bis Fliskounias und auch am Angelokambi ist der Wald wirklich tot. Mögliche Ursache: http://cretenature.blogspot.com/2016/04 ... e.html?m=1
Wohl eine Frage der Zeit bis auch die Wälder der Samaria und der Küsten befallen werden. Auffällig: der Befall ist etwa über 600m zu beobachten. Vielleicht ist es dem Pilz unten zu warm/zu salzig. Vielleicht weiß Simon mehr?
Sougia - Armos - Sougia
- MichPaule
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Re: Sougia - Armos - Sougia
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Rheinländer
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Re: Sougia - Armos - Sougia
Danke, das hatte ich übersehen. Ob es dabei bleibt? Angelokambi ist sehr nahe an Samaria etc. :/
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Re: Sougia - Armos - Sougia
Guten Morgen zusammen,
im Prinzip kann es nicht dabei bleiben, es sei denn es gäbe in irgendeiner Form eine klimatische Barriere oder "artliche" (also eine andere Pinus Art, auf der die nicht wachsen können) o. Ä. - gibt es aber eigentlich nicht. Also wird sich diese Krankheit wohl leider weiter verbreiten, wenn man sie nicht bekämpft. So würde ich das einschätzen.
Viele Grüße
Simon
im Prinzip kann es nicht dabei bleiben, es sei denn es gäbe in irgendeiner Form eine klimatische Barriere oder "artliche" (also eine andere Pinus Art, auf der die nicht wachsen können) o. Ä. - gibt es aber eigentlich nicht. Also wird sich diese Krankheit wohl leider weiter verbreiten, wenn man sie nicht bekämpft. So würde ich das einschätzen.
Viele Grüße
Simon
Re: Sougia - Armos - Sougia
Vor zehn Tagen war ich dort und bin irgendwie vom Weg abgekommen. Irgendeine Abzweigung habe ich verpasst. Ich bin also links aus der Schlucht raus, keine Markierungen nur Steinmännchen, die dann an einem gemauerten Ziegenstall endeten. Von dort weiter bergauf laufend kam ich dann sehr schnell an eine Schotterpiste, die mich mit zwei Serpentinen weiter ins Land hineingeführt hat. Laut meiner Komoot-Streckenplanung sollte dann nach rechts ein Weg weiter nach oben gehen zu einem Sattel, von dem aus ich nach Sougia hätte absteigen können. Diesen Weg habe ich nicht gefunden, keine Markierungen, keine Steinmännchen, gar nichts. Zwar war zu ahnen, wo es hingehen sollte, aber da ich nicht wusste, ob der geplante Abstieg nach Sougia ein echter Weg ist, habe ich es sein lassen, bin auf der Schotterpiste weiter bis nach Prodromi gelaufen und bin dann von dort von einem ständig rauchenden alten Mann, der die gesamte Strecke (11 Km) mit Ausnahme zweier Serpentinen im dritten Gang mit Tempo 30-35 fuhr, in einem Toyota-Pickup nach Rodovani mitgenommen worden.
Ein schöner Weg durch die Schlucht, und von der Schotterpiste hatte ich einen wunderbaren Ausblick auf Sougia und Gavdos sowie in der Gegenrichtung den untergehenden Dreiviertelmond, der morgens gegen zehn oder halb elf groß und blass hinter einer Bergkuppe verschwand.
Von Rodovani ging's dann auf gut markiertem Weg runter nach Sougia.
Ein schöner Weg durch die Schlucht, und von der Schotterpiste hatte ich einen wunderbaren Ausblick auf Sougia und Gavdos sowie in der Gegenrichtung den untergehenden Dreiviertelmond, der morgens gegen zehn oder halb elf groß und blass hinter einer Bergkuppe verschwand.
Von Rodovani ging's dann auf gut markiertem Weg runter nach Sougia.
Re: Sougia - Armos - Sougia
ja, an dieser Stelle ist der Weg leider nicht markiert oder ich hab die Markierung nicht gesehen. Er geht in der Nähe des großen markanten Baums rechts weg. Ich bin zunächst auch weglos dem gpx-Track gefolgt bis ich dann auf einen kleinen Pfad gestoßen bin nach Selada hoch.
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kokkinos vrachos
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Re: Sougia - Armos - Sougia
Moin, vor ein paar Tagen mit meiner Freundin über den Armos Sattel herunter zur Kirche Agia Irini nach Sougia gegangen.
Da ich den Monopati vom kleinen Weiler Aidoni hoch zum Sattel Selada schon gegangen bin, sind wir diesmal von der Kirche Agios Ioannis gestartet. Es geht auf einer Schotterpiste bis zum Sattel Selada. Die ganze Zeit toller Ausblick in das Tal mit den vielen kleinen Dörfern und Weilern zwischen den Dörfern Maza und Rodovani. Die Schotterpiste selbst ist relativ öde.
Kurz vor dem Sattel Selada kann man gut den oberen Teil vom Monpati und den markanten Felsen sehen, der beim Weiler Aidoni, bzw. der Kirche Panagia los geht.
Vom Sattel Selada wollten wir ersteinmal herunter zur Kirche Agios Georgios, ein Weg war aber weit und breit nicht zu sehen.Ich denke, der ist wohl zugewachsen. Ich werde demnächst vom Dorf Prodomi zur Kirche Agios Georgios mal gehen.
Dann vom Sattel Selada das kurze Stück hoch zum Armos. Von Armos-Rücken konnte man schon total deutlich den weiteren Verlauf des Monopati herunter zur Südküste sehen. Im Oktober 2020 war da nichts. Chania Trails haben hier ganze Arbei geleistet und einen Weg angelegt. Der Weg ist auch ohne Markierungen total klar.
Nach dreiviertel auf dem Bergrücken kommt ein schöner Wald (Kalabrische Kiefer) sehr schön für das Auge. Hier eine längere Essenspause eingelegt. Hier haben wir den Gelber Zistrosenwürger entdeckt.
Nach dem bewaldeten Stück ging es weiter bergab zum Monopati Lissos-Rundweg. Dieses Stück war nicht ganz so gut markiert und teilweise rutschig. Hier muß man sich noch eimal konzentrieren.
Angekommen auf dem Monopati Lissos-Rundweg ging es dann weiter bis zur Kirche Agia Irini, die verschlossen war. Von der Kirche geht es dann weiter auf einer öden Schotterpiste bis nach Sougia.
Fazit: schöne Wanderung auf dem Armos-Rücken, das kurze Waldstück schön für das Auge. Vom Sattel Selada bis nach Sougia sind es 6,5km. Insgesamt waren es 9,45km.
Insgesamt waren wir 6,35h mit Pausen unterwegs. Abstieg betrug 846m.
Ta Leme, kv
Da ich den Monopati vom kleinen Weiler Aidoni hoch zum Sattel Selada schon gegangen bin, sind wir diesmal von der Kirche Agios Ioannis gestartet. Es geht auf einer Schotterpiste bis zum Sattel Selada. Die ganze Zeit toller Ausblick in das Tal mit den vielen kleinen Dörfern und Weilern zwischen den Dörfern Maza und Rodovani. Die Schotterpiste selbst ist relativ öde.
Kurz vor dem Sattel Selada kann man gut den oberen Teil vom Monpati und den markanten Felsen sehen, der beim Weiler Aidoni, bzw. der Kirche Panagia los geht.
Vom Sattel Selada wollten wir ersteinmal herunter zur Kirche Agios Georgios, ein Weg war aber weit und breit nicht zu sehen.Ich denke, der ist wohl zugewachsen. Ich werde demnächst vom Dorf Prodomi zur Kirche Agios Georgios mal gehen.
Dann vom Sattel Selada das kurze Stück hoch zum Armos. Von Armos-Rücken konnte man schon total deutlich den weiteren Verlauf des Monopati herunter zur Südküste sehen. Im Oktober 2020 war da nichts. Chania Trails haben hier ganze Arbei geleistet und einen Weg angelegt. Der Weg ist auch ohne Markierungen total klar.
Nach dreiviertel auf dem Bergrücken kommt ein schöner Wald (Kalabrische Kiefer) sehr schön für das Auge. Hier eine längere Essenspause eingelegt. Hier haben wir den Gelber Zistrosenwürger entdeckt.
Nach dem bewaldeten Stück ging es weiter bergab zum Monopati Lissos-Rundweg. Dieses Stück war nicht ganz so gut markiert und teilweise rutschig. Hier muß man sich noch eimal konzentrieren.
Angekommen auf dem Monopati Lissos-Rundweg ging es dann weiter bis zur Kirche Agia Irini, die verschlossen war. Von der Kirche geht es dann weiter auf einer öden Schotterpiste bis nach Sougia.
Fazit: schöne Wanderung auf dem Armos-Rücken, das kurze Waldstück schön für das Auge. Vom Sattel Selada bis nach Sougia sind es 6,5km. Insgesamt waren es 9,45km.
Insgesamt waren wir 6,35h mit Pausen unterwegs. Abstieg betrug 846m.
Ta Leme, kv
„Ich hoffe nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei." Nikos Kazantzakis
Re: Sougia - Armos - Sougia
Der Weg vom Sattel Richtung Kirche Agios Georgios ist quasi zugewachsen. Ich bin ihn vergangenen Sommer trotzdem hinunter gegangen. Kurz um: Es war ein ziemliches Ärgernis
Im Mittelteil wird er zwar eine Spur besser, aber Vergnügen war es keines. Im unteren Teil verläuft er sich dann ziemlich, ohne Karte findet man niemals den Einstieg in der Nähe der Ruinen.
Bin die Schotterpiste südwärts zur Kirche Agios Pavlos mit erhaltenen Fresken weiter gegangen, scheint recht alt zu sein und liegt sehr schön. Dort hab ich Rast gemacht und einen Berg Phrygana Reste aus meinen Schuhen geleert...
War trotzdem eine schöne Runde. Einsamkeitsfaktor: gigantisch!
Im Mittelteil wird er zwar eine Spur besser, aber Vergnügen war es keines. Im unteren Teil verläuft er sich dann ziemlich, ohne Karte findet man niemals den Einstieg in der Nähe der Ruinen.
Bin die Schotterpiste südwärts zur Kirche Agios Pavlos mit erhaltenen Fresken weiter gegangen, scheint recht alt zu sein und liegt sehr schön. Dort hab ich Rast gemacht und einen Berg Phrygana Reste aus meinen Schuhen geleert...
War trotzdem eine schöne Runde. Einsamkeitsfaktor: gigantisch!
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Re: Sougia - Armos - Sougia
Wir sind auch vor eineinhalb Jahren den Pfad von den Ruinen aus zum Sattel gelaufen. Es gibt (gab) Steinmännchen, aber es war nicht einfach, den Anfang zu finden. Danach war er klar sichtbar - aber es war eben auch November, was es bezüglich der Vegetation leichter macht. Eine schöne, einsame Gegend da oben!
Viele Grüße
Simon
Viele Grüße
Simon