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Kapsa / Perivolakia Schlucht

Verfasst: 20. Januar 2022, 20:46
von Gregor
Eine wunderschöne Schlucht ist jene östlich von Makrigialos zwischen dem kleinen Kloster Kapsa und dem Ort Perivolakia. Die Schlucht ist unten steinig und karg, umgeben von hohen Felswänden. Im oberen Bereich läuft sie langsam in einem von Oleandern gesäumten Bachbett aus.

In der Schlucht gibt es eine steilere Stelle und in den Sommermonaten kaum Schatten. Daneben gibt es auf der ganzen Tour keine Einkehrmöglichkeit.


Ich bin verschiedene Varianten gegangen...

a) Die Schlucht rauf und wieder runter bin ich etwa 4 Stunden gegangen.
Makrigialos-2015-560.jpg

b) Die Schlucht rauf, Perivolakia in westlicher Richtung verlassen und eine Straße mit schönem Panoramablick hinunter (rote Markierung in der Karte). Die letzten 3 km entlang der wenig befahrenen Hauptstraße zurück zum Schluchteingang. Ich bin 5 Stunden gegangen.
Makrigialos-2015-561.jpg

c) Die Schlucht rauf, Perivolakia in östlicher Richtung verlassen und teils auf einer Schotterpiste, teils auf einem kleinen Weg bis hinunter zum Schluchteingang. Auf halber Strecke hinunter an einer Abzweigung bin ich westlich gegangen und auf eine kleine, sehenswerte Höhle mitten im Nirgendwo gestoßen. Ich bin 4:30 Stunden gegangen. Diese Variante hat mir am besten gefallen!
Makrigialos-2015-562.jpg
Makrigialos-2015-578.jpg
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Kapsa.png

Re: Kapsa / Perivolakia Schlucht

Verfasst: 21. Januar 2022, 11:22
von BIGLOOSER
Hallo
Tour C habe ich im Sommer 2019 auch gemacht,
brauchte allerdings etwas länger .
Da gab es in Perivolakia aber noch eine kleine Taverne .
Gruss martin

Re: Kapsa / Perivolakia Schlucht

Verfasst: 23. Januar 2022, 12:38
von kokkinos vrachos
Moin Gregor, danke für deinen tollen Bericht+Fotos.

Im Dorf Perivolakia lebten vor 10 Jahren noch 20 ältere Menschen. Das Dorf ist zur Hälfte verfallen. Es gibt das Kafenio Aposperis, von Manolis. Das Dorf Epano Perivolakia ist total verfallen. Ein Mensch lebt hier noch.

vg aus Hamburg, kv

Re: Kapsa / Perivolakia Schlucht

Verfasst: 24. Januar 2022, 18:44
von Gregor
Tour C habe ich als sehr schön in Erinnerung! Die Taverne gibt es wohl nicht mehr. Kein Wunder.

Die Zeit ermittle ich nur Anhand meiner Fotos, ist mir im Grunde egal, Hauptsache vor Sonnenuntergang an einem Schlafplatz. Ich schreibe sie dazu, damit andere eine ungefähre Vorstellung haben, worauf sie sich einlassen.

Perivolakia ist sehr ruhig, habe vielleicht zwei ältere Menschen gesehen. Auch in der Schlucht sind nur sehr wenige Wanderer unterwegs, was sie umso schöner macht.

Beste Grüße

Re: Kapsa / Perivolakia Schlucht

Verfasst: 28. Mai 2026, 07:25
von p22
Bin über den Rother Wanderführer auf die Tour C gestoßen und gestern auch gelaufen. Der erste Teil ist für meinen Geschmack genau die richtige Mischung aus nicht zu leicht und nicht zu schwer, ein paar leichte Kraxelstellen zur Abwechslung, der Großteil des Weges verläuft aber auf Pfaden rechts und links des Schluchtbettes und ist komplett mit sehr kleinen, fast dezent-unauffälligen roten Punkten markiert. Ich hatte auch das Gefühl, der Einzige in der Schlucht zu sein, obwohl unten noch zwei andere Autos geparkt hatten.
In der Mitte der Schlucht findet sich eine Gedenkstätte für zwei Salzburger Bergsteiger die vor genau 11 Jahren beim Klettern in den Wänden in der Mitte der Schlucht abgestürzt sind, daran erinnert eine Metallsteele, Fotos und die aufgehängten Käppis der beiden.
https://www.alpin.de/9246/artikel_alber ... ueckt.html
Die Landschaft oben beim Dorf hat mich irgendwie an die Tramuntana auf Mallorca erinnert, mit diesen Karstgipfeln,die aus grünen Wiesen hervorragen.
Habe mindestens sieben Gänsegeier gesehen, einer war richtig neugierig und ist plötzlich immer tiefer zu mir runtergekreist

Re: Kapsa / Perivolakia Schlucht

Verfasst: 28. Mai 2026, 07:44
von kokkinos vrachos
Kalimera Peter, das klingt doch gut. Hast du ein paar Einheimische im Dorf Perivolakia und das Kafenio Aposperis gesehen?

Ta Leme, kv

Re: Kapsa / Perivolakia Schlucht

Verfasst: 28. Mai 2026, 08:02
von p22
Nein, ich kam auch gegen 13 Uhr in der prallen Sonne so derangiert aus der Schlucht, dass ich nicht unbedingt gesehen werden wollte :) Habe aber ein paar Stimmen aus einem Haus gehört. Viele Häuser wirkten aber gepflegt und bewohnt und die Kirche frisch angestrichen (irgendwie wirken hier gerade alle Kirchen in Ostkreta frisch angestrichen)