wohin in Ostkreta
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Re: wohin in Ostkreta
Viel Glück! 
Re: wohin in Ostkreta
Hallo Clemens,
hier jetzt nochmal der versprochene Bericht ... Ein bisschen war mein Kreta-Urlaub "Pleiten, Pech und Pannen". Von Ziros bin ich nicht weggekommen nach Zakros per Anhalter, deshalb fiel die schöne Wanderung Zakros - Ziros aus. Dann wollte ich auf den Psiloritis, bin morgens so früh losgekommen, dass ich vermutlich den Gipfel für mich alleine gehabt hätte, habe mich aber auf 2200 Metern, die Gipfel-Schutzhütte schon im Blick, nicht mehr über das zweite extrem steile Schneefeld getraut. Und dann wollte ich in der zweiten Woche mit Michael und Daniel, die ich in Anopolis getroffen habe, über Kormokopou, Fliskounias und die Eligias-Schlucht nach Agia Roumeli absteigen, habe aber in der Nacht vorher heftig Magen-Darm bekommen.
Von meinen beiden Stationen in Ostkreta hat mir Kato Zakros besser gefallen als Kavousi. Die Gegend um Kavousi hat so ein bisschen Sauerland-Flair, um es flapsig auszudrücken, wunderschöne Landschaft, grün und fast "lieblich", allein schon die Autofahrt von Kavousi nach Mouliana zur Richtis-Schlucht ist beeindruckend "grün". Von Kavousi aus habe ich dann die Touren über das Streudorf Melisses und die Mesonas Schlucht gemacht, was eine tolle Tour war, der obere Schluchtbereich idyllischund im unteren dann immer wilder Die Wasserleitung dort ist in einem bedauernswerten Zustand, teilweise läuft die Hälfte des Wassers über den Weg weil die Leitungen überall undicht sind.
Dann bin ich die "UNESCO-Schlucht" aka Richtis-Schlucht gelaufen, auch sehr beeindruckend, total aufwendig ausgebaut mit Stegen und Treppen, erinnert an die Samaria, natürlich viel kleiner. So feucht und grün, man kommt sich vor wie im Zoo im Tropenhaus Am dritten Tag dann noch eine Roadtour Richtung Myrtos, was du ja empfohlen hattest, und der Ort hat mir auch sehr gut gefallen, man kam sich gleich wieder mehr wie in Kreta vor im Vergleich zu Kavousi... Das wäre vielleicht wirklich noch mal was als Basis für einen weiteren Ostkreta-Urlaub.
Aber auch Kato Zakros könnte ich mir nochmal als Urlaubsziel vorstellen, auch wenn es eine reine Touri-Siedlung ist, es ist einfach so unglaublich ruhig und abgelegen, es gab auch nur sehr wenig Betrieb durch die Tagesausflügler in der Todesschlucht. Allein schon dieser Blick von meiner Unterkunft... Da hab ich dann neben der Pelekita-Höhle noch die Rother-Tour "Tal der Toten 2" gemacht, wo man über die Xeropotamos-Schluchtin das Tal der Toten läuft und dann absteigt zurück nach Kato Zakros. Dieses Tal der Toten ist auch eine wunderbare Idylle mit Fluss und Oleander-Büschen und sehr wenig anderen Wanderern Soweit ... viele Grüße
Peter
hier jetzt nochmal der versprochene Bericht ... Ein bisschen war mein Kreta-Urlaub "Pleiten, Pech und Pannen". Von Ziros bin ich nicht weggekommen nach Zakros per Anhalter, deshalb fiel die schöne Wanderung Zakros - Ziros aus. Dann wollte ich auf den Psiloritis, bin morgens so früh losgekommen, dass ich vermutlich den Gipfel für mich alleine gehabt hätte, habe mich aber auf 2200 Metern, die Gipfel-Schutzhütte schon im Blick, nicht mehr über das zweite extrem steile Schneefeld getraut. Und dann wollte ich in der zweiten Woche mit Michael und Daniel, die ich in Anopolis getroffen habe, über Kormokopou, Fliskounias und die Eligias-Schlucht nach Agia Roumeli absteigen, habe aber in der Nacht vorher heftig Magen-Darm bekommen.
Von meinen beiden Stationen in Ostkreta hat mir Kato Zakros besser gefallen als Kavousi. Die Gegend um Kavousi hat so ein bisschen Sauerland-Flair, um es flapsig auszudrücken, wunderschöne Landschaft, grün und fast "lieblich", allein schon die Autofahrt von Kavousi nach Mouliana zur Richtis-Schlucht ist beeindruckend "grün". Von Kavousi aus habe ich dann die Touren über das Streudorf Melisses und die Mesonas Schlucht gemacht, was eine tolle Tour war, der obere Schluchtbereich idyllischund im unteren dann immer wilder Die Wasserleitung dort ist in einem bedauernswerten Zustand, teilweise läuft die Hälfte des Wassers über den Weg weil die Leitungen überall undicht sind.
Dann bin ich die "UNESCO-Schlucht" aka Richtis-Schlucht gelaufen, auch sehr beeindruckend, total aufwendig ausgebaut mit Stegen und Treppen, erinnert an die Samaria, natürlich viel kleiner. So feucht und grün, man kommt sich vor wie im Zoo im Tropenhaus Am dritten Tag dann noch eine Roadtour Richtung Myrtos, was du ja empfohlen hattest, und der Ort hat mir auch sehr gut gefallen, man kam sich gleich wieder mehr wie in Kreta vor im Vergleich zu Kavousi... Das wäre vielleicht wirklich noch mal was als Basis für einen weiteren Ostkreta-Urlaub.
Aber auch Kato Zakros könnte ich mir nochmal als Urlaubsziel vorstellen, auch wenn es eine reine Touri-Siedlung ist, es ist einfach so unglaublich ruhig und abgelegen, es gab auch nur sehr wenig Betrieb durch die Tagesausflügler in der Todesschlucht. Allein schon dieser Blick von meiner Unterkunft... Da hab ich dann neben der Pelekita-Höhle noch die Rother-Tour "Tal der Toten 2" gemacht, wo man über die Xeropotamos-Schluchtin das Tal der Toten läuft und dann absteigt zurück nach Kato Zakros. Dieses Tal der Toten ist auch eine wunderbare Idylle mit Fluss und Oleander-Büschen und sehr wenig anderen Wanderern Soweit ... viele Grüße
Peter
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Re: wohin in Ostkreta
Hallo Peter,
auch wenn es nicht alles ganz geklappt hat (ich wäre vermutlich auch nicht über das Schneefeld): Das hört sich doch insgesamt erfolgreich und schön an - und es macht Lust, mal wieder nach Ostkreta zu gehen. Das Dikti Massiv bietet sehr schöne Möglichkeiten, die man absolut nicht unterschätzen sollte. Da kann man locker eine Woche oder mehr verbringen - man muss auf jeden Fall aber mit Trampen kalkulieren, die Busverbindungen sind schwierig...
Viele Grüße
Simon
auch wenn es nicht alles ganz geklappt hat (ich wäre vermutlich auch nicht über das Schneefeld): Das hört sich doch insgesamt erfolgreich und schön an - und es macht Lust, mal wieder nach Ostkreta zu gehen. Das Dikti Massiv bietet sehr schöne Möglichkeiten, die man absolut nicht unterschätzen sollte. Da kann man locker eine Woche oder mehr verbringen - man muss auf jeden Fall aber mit Trampen kalkulieren, die Busverbindungen sind schwierig...
Viele Grüße
Simon
Re: wohin in Ostkreta
ja, oder halt als Gruppe, zu zweit oder dritt fällt dann eine Taxifahrt nicht mehr ganz so ins Gewicht, aber wenn man alleine unterwegs ist, will man auch nicht mal eben 50 Euro für eine Tagestour springen lassen.
Der Schnee auf dem Psiloritis war ziemlich hart, harschig, man stand also sehr stabil in diesen Tritten, die dort geschlagen waren, aber wenn man ins Straucheln kommt und stürzt, ist eben alles vorbei, dann landet man 300 Meter tiefer, und da ist mir dann selbst 0,001 % Risiko noch zu hoch.
Der Schnee auf dem Psiloritis war ziemlich hart, harschig, man stand also sehr stabil in diesen Tritten, die dort geschlagen waren, aber wenn man ins Straucheln kommt und stürzt, ist eben alles vorbei, dann landet man 300 Meter tiefer, und da ist mir dann selbst 0,001 % Risiko noch zu hoch.
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kokkinos vrachos
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Re: wohin in Ostkreta
Moin Peter, das Hinterland von Mirtos ist sehr wild und beeindruckend und bietet sich super für Wanderungen an. Ich hatte Mirtos im April 2022 für 10 Tage als Basis. Eine gute Unterkunft mit Küche bei einer Deutschen. Davor bin ich im Juni 2014 für eine Woche in Mirtos gewesen. Im juni 2014 folgende Ausflüge/Wanderungen unternommen: Arvi (Kloster Agios Antonios), Keratokambos, Tsoutsouros, Maridaki, Tertsa, Sarakina-Schlucht, Selekano, das verlassene Dorf Kalami, Kleine Omalos Hochebene, Kato Symi und Epano Symip22 hat geschrieben: ↑9. Juni 2026, 09:09 Am dritten Tag dann noch eine Roadtour Richtung Myrtos, was du ja empfohlen hattest, und der Ort hat mir auch sehr gut gefallen, man kam sich gleich wieder mehr wie in Kreta vor im Vergleich zu Kavousi... Das wäre vielleicht wirklich noch mal was als Basis für einen weiteren Ostkreta-Urlaub.
2022 lag der Schwerpunkt auf die Dörfer im Hinterland zwischen Mirtos und Ierapetra. Intensiv haben wir die Orte Christos, Males, Mithi, Anatoli, Kalamafka und Prina angeschaut und dort Wanderungen unternommen. Alles sehr ursprüngliche und traditionelle Dörfer. Viele Häuser stehen leer in den Dörfern. Oft leben nur noch Alte hier.
Einige Wanderungen haben wir aus dem Wanderbüchlein Entdecke Mirtos... zu Fuss von Discover... on Foot unternommen: https://de.discoveronfoot.com/unsere-bu ... os-zu-fuss
Das Klima in Mirtos ist wie im ganzen Südosten von Kreta etwas wärmer als im Rest der Insel. Durch seine Küstenlage hat es ein subtropisches Mikroklima, geschützt durch die Dikti-Berge im Hintergrund.
Ta Leme, kv
„Ich hoffe nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei." Nikos Kazantzakis