Durchquerung der Levka Ori: Amoudari-Tavri- Niato-Livadas-Katsiveli-Rousies-Pachnes

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Ede
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Durchquerung der Levka Ori: Amoudari-Tavri- Niato-Livadas-Katsiveli-Rousies-Pachnes

Beitrag von Ede » 6. November 2018, 12:34

Hallo,
nach dem ich vor unserer Tour über dieses tolle Forum viele nützliche Informationen erhalten habe, möchte ich einen kurzen Bericht über unsere Tour geben: Gemeinsam mit meinem gerade noch 15 jährigen Sohn Jonas sind wir am 26.10.2018, bei strahlendem Wetter, nach einem ausgiebigen Mittagessen, von Amoudari zum Tavri Refuge aufgestiegen. Dort haben wir unser Zelt aufgestellt und uns von dem 6 Uhr Flug von Wien nach Chania erholt. Am 27.10. sind wir zur Niato Hochebebe, wo wir noch einmal gleich rechts bei der geschlossenen Zisterne Wasser getankt haben. Wasser von guter Qualität, haben es trotzdem mit dem Katadyn Wasserfilter gefiltert. Über die Kastro Flanke ging es weiter zum Koutala Seli wo wir 3 Jäger getroffen haben. Unterhalb haben wir Mittagspause gemacht. Bis hier her war der Pfad ausreichend markiert. Doch danach bis Sideroporti war die Markierung spärlich und wir waren froh, dass wir in ein Garmin Montana 680 t Navigationsgerät investiert haben. Kurz vor Sideroporti haben wir nach einem langen heißen ( mind. 20 Grad auf 2000 m ) Marsch unser Zelt aufgestellt. Am 28.10. sind wir dann über das Livadas Mitato, wo wir aus einem Schlauch von der Quelle hervorragendes Wasser nachgefüllt haben. In Katsivelli haben wir dann von jungen griechischen Wanderern erfahren, dass sie in der Notunterkunft schlafen wollten, doch am Abend kamen die Schäfer und haben sie rausgeschmissen, da am nächsten Tag die Schafe vor dem Winter ins Tal getrieben wurden. Zum Glück hatten wir unseren gemütlichen Zeltplatz. Nach einem sehr guten Frühstück mit Greek Coffee ging es nach Rousies. Wie schon im Topic Wasserstellen erwähnt, wurden wir von den Leuten von Anaopoli Rooms informiert, dass ein totes Tier in die geschlossen Wasserstelle gelangt ist. D.h. zur Zeit dürfte dass Wasser nicht genießbar sein!! Bitte vorher unbedingt informieren. Zu Glück hatten wir bei Livadas ordentlich getankt. Bei Rousies haben wir unsere Rucksäcke gelassen und sind auf den Pachnes hoch gelaufen und wurden mit einer Traum Aussicht belohnt. Die Berge waren frei von Wolken und unterhalb an der Küste die Wolkenbank. Am Gipfel wurden wir von griechischen Wanderern mit Spinat- Strudel und Oliven verköstigt. Während einer ausgiebigen windstillen Pause am Gipfel haben wir einen Shuttle von der Strasse unterhalb von Rousies und ein Zimmer in Anopoli organisiert.
Am 29.10. am 16. Geburtstag von Jonas ging es dann durch die Aradena Schlucht zur Marmara Bucht und dann weiter nach Agia Roumeli. Dort packten die meisten Bewohner zusammen, da am 31.10. die Samaria Abends für 2018 geschlossen wurde.
Am 30 .10. wanderten wir von Agia Roumeli zum Domata Strand und weiter nach Tripiti. Der Weg ist gut markiert, trotzdem muss man bei den schwierigen Stellen vor Tripiti aufpassen. Von Tripiti sind wir dann mit dem Taxi Boot nach Sougia, wo wir einen Tag Pause machten. Am 1.11. haben wir noch den schönen Weg von Sougia nach Paleochora genossen. Uns hat es so gut gefallen, dass wir zu Ostern 2019 den E4 im Osten Kretas weiter wandern werden.
Liebe Grüße Ede
Zuletzt geändert von Ede am 7. November 2018, 10:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Durchquerung der Levka Ori: Amoudari-Tavri- Niato-Livadas-Katsiveli-Rousies-Pachnes

Beitrag von admin » 7. November 2018, 08:39

Hallo Ede,

danke für deine/euren Bericht über diese Tour zum Ende der Saison. Super, dass es geklappt hat und das Wetter mitgespielt hat.

Wo seid ihr am Kastro hoch gegangen? Und wo habt ihr Probleme gehabt mit der Markierung? Das interessiert mich fürs nächste Jahr (ggfs. Nachmarkierung)...

Viele Grüße
Simon

kokkinos vrachos
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Re: Durchquerung der Levka Ori: Amoudari-Tavri- Niato-Livadas-Katsiveli-Rousies-Pachnes

Beitrag von kokkinos vrachos » 8. November 2018, 18:49

Kalispera Ede, schöne Tour habt ihr da unternommen. Mit dem Wetter habt ihr auch Glück gehabt. Ich bin am 23.10. von Chora Sfakion nach Chania gefahren und oben in Imbros war es total bewölkt. Am 22.10. hat es auch abends schon geregnet und über Kalikratis hingen dunkle Wolken. Am 24.10. hat es morgens in Chania leicht genieselt...... An den Tagen hätte man in der Levka Ori nichts sehen können.

vg aus Hamburg, kv
„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.”

J. W. Goethe

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