Description / Wegbeschreibung Kako Kastelli

The second section across the central White Mountains - crossing a wild and remote area between Livada mitato and the plateau of Niato. The most difficult part is the contouring of Kastro mountain
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Description / Wegbeschreibung Kako Kastelli

Beitrag von admin »

Niato – Kako Kastelli – Koutalas Seli

Please find the English description below!

Beschreibung für die alternative Route ab Niato

Anspruch/Charakter

Diese auf der Anavasi-Karte eingezeichnete Route umgeht den Kastro durch das nördlich gelegene Talsystem (Kako Kastelli) und die nordwestlich gelegenen Hänge. Die eindrucksvoll wilde Gegend ist sehr einsam und wird offensichtlich selten begangen. Wegspuren sind nur stellenweise erkennbar, allerdings fanden sich vereinzelte Steinmänner. Das zunächst unübersichtliche Gelände ist im unteren Teil mit Bäumen und Sträuchern bewachsen und weist später zerklüftete Felsen auf. Oberhalb der höheren Vegetation ist das Gelände weiträumig übersichtlicher, allerdings muss man sich hier zunächst den Weg durch eine Zone mit Felsspalten und Schlucklöchern suchen.
Oberhalb dieser Zone verläuft die Route meist durch Geröll. Insgesamt sind Aufmerksamkeit und ein gutes Gespür für den Weg erforderlich, dann ergibt sich allerdings die auf der Karte eingetragen Route ganz natürlich. Unterstützung durch ein GPS ist sinnvoll. Bei schlechtem Wetter sollte man das Gebiet meiden. Im Bereich der Felspalten ist Trittsicherheit notwendig. Wir sind bis auf geringe Abweichungen der auf der Karte eingetragenen Route bis auf 1700 m Höhe oberhalb der Wasserstelle „Plakias“ gefolgt und von dort direkt zum Koutalas Seli aufgestiegen. Die auf der Karte eingezeichnete Umgehung nördlich des Koutalas wurde nicht begangen. Die Gegend ist nicht ganz so abweisend, wie es die Beschreibung auf der Rückseite der Anavasi-Karte von 2012 vermuten lässt.

Wasser

Die Wasserversorgung ist gut. Zunächst kann man sich zu Beginn der Route an der Zisterne Katastromeno (GPS N 35 18 213 E 024 08 351) mit Wasser eindecken. Die Zisterne Plakias ( GPS N 35 18 771 E 024 07 353) führte entgegen dem Hinweis auf der Anavasi-Karte Anfang September 2013 auch nach einem relativ schneearmen Winter ausreichend sauberes Wasser. Dies ist vermutlich auch in anderen Jahren der Fall. Die Zisterne ist nach Benutzung unbedingt wieder sorgfältig abzudecken, um ihre Benutzbarkeit zu erhalten. In der Zisterne befanden sich Plastikflaschen an wenig vertrauenerweckenden Schnüren, um Wasser heraufzuziehen. Evtl. wäre sicherheitshalber ein eigener Behälter mit Schnur sinnvoll, falls das vor Ort vorhandene Material fehlt oder bei niedrigem Wasserstand die Schnüre zu kurz sein sollten. Da an beiden Zisternen Ziegen und Schafe herumlaufen, ist es möglicherweise sinnvoll, das Wasser zu entkeimem oder zu filtern.

Zeitbedarf

Für den Aufstieg von Katastromeno bis Koutalas Seli benötigt man ca. 4,5 Stunden, im Abstieg dürfte es etwas schneller gehen. Allerdings sollte man einen zusätzlichen Zeitpuffer für eine eventuell notwendige Wegsuche einkalkulieren.

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt ist der kleine Sattel, von dem der E4 die Schotterpiste verlassend zum Kastro aufsteigt. Man folgt der Piste zu der bereits sichtbaren Zisterne Katastromeno abwärts. Von dieser geht man zunächst einem System von Ziegenpfaden folgend in nördliche Richtung zwischen Buschwerk und Bäumen. Später wendet man sich in nordwestlicher Richtung und bleibt dabei zunächst auf einer ebeneren Fläche auf ca. 1200 m Höhe. Man sollte darauf achten, nicht zu weit in nördliche Richtung zu gehen: Dort befinden sich große und tiefe Dolinen, die einen unnötigen Höhenverlust bedeuten würden. Insgesamt hält man sich in der Nähe des linken Talrandes. Nach einiger Zeit wird das baumbestandene Gelände felsiger und unübersichtlicher. Man wendet sich in westliche und später nordwestliche Richtung und muss ein Gebiet mit felsigen Aufschwüngen durchqueren. Danach wird die Vegetation spärlicher und das Gelände flacher. Hier gilt es, sich über grauen Fels und Geröll zwischen teilweise tiefen Spalten und Schlucklöchern einen Weg in zunächst südwestlicher Richtung zu suchen.

Nach Überwindung der Spaltenzone geht man wieder in westliche Richtung und erreicht den flachen Sattel südlich des Berges Kako Kastelli. Von dort steigt man südwestlich über Geröll auf. Nun gilt es die Zisterne Plakias zu finden. Diese befindet sich versteckt in einer Einbuchtung des westlich an das Geröllfeld angrenzenden Felsriegels auf 1500 m Höhe. Die Zisterne ist aus der Entfernung nicht zu erkennen, aber bei genauem Hinsehen sieht man die Überreste einer betonierten Viehtränke unmittelbar davor. Von der Zisterne geht man westsüdwestlich den Geröllhang aufwärts, an einem Aufschwung trifft man auf eine deutliche Wegspur (ehemals E4), die weiter oben in einer flacheren Passage (Loutsolaki) undeutlicher wird. Man folgt den undeutlichen Wegspuren in Richtung Koutalas Seli. Auf dem Sattel Koutalas Seli erreicht man den E4.

English description of the alternative route from Niato

Requirements/Character

This route (which is also shown in the Anavasi map) bypasses Kastro on its northern side through a system of valleys below its northwestern slopes. This impressive wild area is remote and rarely frequented. The path itself is not clearly visible in most sections but there sporadically cairns exist. The initially complex area is overgrown with trees and bushes in its lower part and, further ahead, consists of rugged crags. Above the zone with higher vegetation, the terrain is more open but there are crevasses and sinkholes. Above these, the route is mainly traversing over boulders and gravel.
The route requires attention and a good sense of orientation. If these requirements are met, the route is not too difficult to find. GPS support however is recommended. Avoid this area when weather conditions are bad.
We mainly followed the route marked on the map up to an altitude of 1700 m. From there we walked directly up to Koutalas Seli. We did not use the bypass that is located to the north of Koutalas.
The valley is not as hostile as the remarks on the backside of the Anavasi map may indicate.

Water

There are sufficient water supplies. The first supply can be found at Katastromeno (GPS N 35 18 213 E 024 08 352) which is at the start of the route. The water tank Plakias (GPS N 35 18 771 E 024 07 353) offered, in contrast to the remarks on the backside of the Anavasi map, sufficient quantities of clean water even in September after a winter with only little snow. This will presumably be the same in other years. The water tank was equipped with several plastic bottles dangling from fragile looking ropes for pulling up water. It may be reasonable to carry a container and a piece rope in case the equipment on place should not be usable or - at low water level - too short. As the area around both water tanks is frequented by goats and sheep, a filter or tablets to purify the water may be used.

Description of the route

The start is at the small col, where the E4 leading to Kastro leaves the dirt road. Follow the dirt road towards the already visible water tank Katastromeno. From there follow a system of goat tracks northward through trees and bushes. Later turn northwest and stay on the flat terrain at an altitude of around 1200 m. Be careful not to move too far north: there are deep sinkholes which could lead to an unnecessary loss of altitude. In general, you should stay close to the left side of the valley. After some time the overgrown terrain becomes craggy and less obvious. You have to turn westward and later northwestward. You have to cross an area with numerous crags until the vegetation gets scarcer and the terrain flatter. Here you have to walk on grey rock and gravel between deep crevasses and sink holes in southwestern direction.

After having passed the area with crevasses turn westward to reach the col south of the mountain Kako Kastelli. From there ascend the slope in southwestern direction. The next destination is the water tank called Plakias. It is well hidden among rocks on the western slope of Koutalas mountain. The water tank itself is invisible from the distance but there are remains of a concrete watering trough for animals. From the water tank ascend the slope in in west-southwestern direction. In a steeper section you can find an obvious path (former E4) which further up in the relatively flat area of Loutsolaki becomes less obvious. Follow the unclear tracks in the direction of Koutalas Seli on which you will reach the E4 path.

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Zisterne Katastromeno

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Im felsigen Bereich

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Übergang in die Zone mit den Spalten

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Beginn der Zone mit den Spalten

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In der Spaltenzone

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Spalte

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Reste der Tränke der Zisterne Plakias

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Zisterne Plakias

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Blick in die Zisterne Plakias

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Aufstieg zum Koutalas Seli

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Koutalas Seli
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Herzlichen Dank an Joachim Strick für die Beschreibung sowie einige der Bilder!

Stand: 07.03.2014

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