Description of the walk / Wegbeschreibung

The first part of the E4-path across the central White Mountains
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Description of the walk / Wegbeschreibung

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E4-Berg: Xyloskalo – Kallergi – Melindaou - Potamos - Katsiveli:

Anspruch/Charakter:
Der Weg einschließlich seiner Varianten ist gut markiert und somit im Großen und Ganzen leicht zu finden. Ein Teil der Strecke ist (leider) auf einer Schotterstraße zu bewältigen, nämlich ein Stück zwischen Xyloskalo und der Kallergi-Hütte sowie das Teilstück zwischen der Kallergi-Hütte und Poria.
Zwischen Poria und dem Sattel vor dem Gipfel der Melindaou sowie zwischen demselben und den Hochebenen „Plakoseli“ gibt es jeweils zwei Varianten, die auch nachfolgend beschrieben werden.
Die Wanderung bietet fantastische Ausblicke auf das Gingilos-Volakias-Massiv, hinunter in die Samaria-Schlucht, aber auch auf das gesamte Panorama der Weißen Berge und sogar bei gutem Wetter bis nach Chania an der Nordküste mit der dahinter gelegenen Akrotiri-Halbinsel. Deswegen ist der Weg, trotz des Stückes Schotterstraße, sehr empfehlenswert.

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Blick vom Aufstieg auf die Kallergi-Hütte auf die Omalos-Hochebene

An- und Abfahrt/Unterkünfte/Einkaufen:
Als Ausgangspunkt kann entweder die Omalos-Hochebene (beispielsweise http://www.exari.gr/ , http://www.neos-omalos.gr/ ) oder sinnvollerweise die Kallergi-Hütte ( http://www.kallergi.com ) dienen. Hierbei hätte man bereits 400 Höhenmeter hinter sich gebracht. Xyloskalo bzw. die Omalos-Hochebene erreicht man, wenn die Samaria-Schlucht geöffnet ist, mit dem Linienbus von Chania, Paleochora oder Sougia aus ( http://bus-service-crete-ktel.com/ ).
In Xyloskalo kann man sich, wenn die Samaria-Schlucht geöffnet ist, mit dem nötigsten eindecken; außerdem steht eine Taverne zur Verfügung. Auf der Kallergi-Hütte, die etwa von April bis Oktober bewirtschaftet ist, gibt es Übernachtungsmöglichkeiten im Matratzenlager oder in Zimmern. Außerdem ist die Küche vorzüglich.
Am anderen Ende der Wanderung, in Katsiveli, steht die meist verschlossene Hütte des EOS Chania ( http://www.eoshanion.gr/ ) zur Verfügung. Hierfür muß jedoch bei dem EOS in Chania der Schlüssel beantragt werden. Die kleine Notunterkunft mit 8 einfachen Liegemöglichkeiten in 4 Stockbetten steht jedoch jederzeit zur Verfügung.
Katsiveli erreicht man nach einer relativ kurzen Wanderung vom Ende der Straße Anopolis – Roussies ( viewforum.php?f=39 ) oder natürlich auf den verschiedenen Pfaden durch die Weißen Berge.

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Der Pachnes am Abend (von der Kallergi-Hütte aus)

Dauer und Wegrichtung:
Von Xyloskalo zur Kallergi-Hütte sollte man etwa 1.5 h einplanen. Von Kallergi bis Poria benötigt man 1 h. Auf dem E4-Fernwanderweg erreicht man dann den Gipfel der Melindaou in 2.5 h. Auf dem Weg über die Psari benötigt man hierfür etwas mehr als 3 h. Vom Gipfel der Melindaou bis nach Potamos kann man 1.5 h kalkulieren und von dort gut 1 h nach Katsiveli. Umgeht man die Melindaou an ihrer Nordflanke, spart man zwar Höhenmeter, aber nicht sehr viel Zeit, da das Gelände sehr schräg ist und im Geröll kein wirklicher Weg existiert.

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Blick vom Aufstieg auf die Kallergi-Hütte in die Samaria-Schlucht

Wasserstellen:
Es ist besser davon auszugehen mit Ausnahme der Kallergihütte und des Zieles Katsiveli, kein Wasser zu bekommen. Natürlich kennen die Hirten noch mehr Möglichkeiten, die den Unwissenden jedoch nicht offen stehen.
Eine offene, runde Zisterne liegt in der winzigen Hochebene, die man erreicht, wenn man ein Stück weit von der Melindaou abgestiegen ist (Plakoseli). Sie bietet aber kein Trinkwasser.

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Die Zaranokephala von der Melindaou aus - über Wolken

In Katsiveli gibt es gutes Wasser aus einem Schlauch, der aus den Bergen kommt und an der Tränke endet. Das Wasser ist hierbei an der sehr hoch und abseits von Katsiveli gelegenen Quelle immer verfügbar. Jedoch stellen die Hirten dies zwischenzeitlich ab, so dass in Katsiveli direkt dann kein Wasser mehr vorhanden ist. Deshalb sollte man davon ausgehen, kein Wasser zu erhalten. Einzig die EOS-Hütte hat eine ganzjährig gefüllte Regenwasserzisterne, die jedoch nur mit ihrem Schlüssel zugänglich ist.

Die Wanderung sollte, vor allem im Sommer und im Herbst, mit viel Wasser begonnen werden, gerade deshalb, weil man in Katsiveli etwa einen Tagesmarsch von der Zivilisation entfernt ist. Das nächste Wasser findet man im Potamos-Tal in Roussies oder im Bereich von Livada. Diesbezüglich muss im Normalfall mit Wasser für zwei Tage, also 5 – 6 Liter, geplant werden. Nicht zu vergessen ist, dass es auf der gesamten Wanderung praktisch keinen Schatten gibt.

Beste Jahreszeit:
Die Wanderung kann von etwa Mitte April – je nach Schneelage – bis in den Herbst hinein unternommen werden.
Im zeitigen Frühling kann der Weg durch Schneefelder teilweise blockiert sein. Insbesondere im Bereich der Melindaou bleiben an manchen Stellen diese Felder relativ lange liegen. Die Alternativroute an der Melindaou-Nordflanke kann durch Schneefelder ebenfalls blockiert sein.
Im Sommer kann es wegen des fehlenden Schattens sehr heiß werden. Dies ist bei der Planung der Wasservorräte zu bedenken.
Bei starkem Wind, Regen oder Nebel ist die Wanderung nicht zu empfehlen. Gerade im Bereich der Melindaou verursachen diese Witterungsbedingungen Probleme bei der Passage. Die Sichtverhältnisse können stark eingeschränkt sein.

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Ein stimmungsvoller Blick ins Wolkenmeer

Markierungen:
Der Weg von Xyloskalo auf die Kallergi-Hütte ist im unteren Teil leicht zu finden und mit roten Punkten ausreichend markiert. Die obere Abkürzung der Schotterstraße ist mit kleinen blauen Punkten sehr gut markiert, insbesondere für den Aufstieg.
Das Stück von Kallergi bis nach Poria benötigt aufgrund der Schotterstraße keinerlei Markierung; die einzige Abkürzung über Holzstufen ist durch Stangen gekennzeichnet.
Der Weg von Poria über die Psari auf den Sattel vor dem Gipfel der Melindaou ist mit roten Punkten gut markiert. Der E4-Weg von Poria auf diesen Sattel ist sehr gut mit E4-Zeichen markiert und schon von sich heraus eindeutig.
Der Weg vom Sattel über die Nordflanke der Melindaou nach Plakoseli ist gänzlich unmarkiert. Der E4-Weg über die Südflanke bis nach Katsiveli ist sehr gut markiert. Auch hier ist der Wegverlauf meist eindeutig.

Wegbeschreibung:
Xyloskalo – Katsiveli:
Der Weg beginnt in Xyloskalo links am Ende der Straße gegenüber dem Mini-Markt bzw. der Taverne Ein Schild zur Kallergi-Hütte kennzeichnet seinen Beginn.
Gleich zu Anfang ist eine Gatterpforte zu durchqueren. Danach entzieht der stark ansteigende Weg immer mehr den Blick zurück zur Samariaschlucht und auf die Serpentinen des Wegs hinauf zum Gingilos, die am Gegenhang zu erkennen sind.
Der Weg ist in diesem Abschnitt auch durch die roten Punkte leicht zu verfolgen. Nach diesem relativ starken Anstieg verläuft der Pfad dann flacher bis er nach einem Zaun auf die Schotterstraße einmündet. Diese verfolgt man aufwärts bis zur nächsten scharfen Linkskurve. Pfeile an Felsen weisen nach links. Der E4 folgt dem weiteren Verlauf der Schotterstrasse bis zur Kallergihütte.

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Die Kallergi-Hütte "on the rocks"

Alternativ dazu kann man hier geradeaus den blauen Punkten in einem Einschnitt nach oben folgen. Es bieten sich schönere Blicke in die Samaria. Der Pfad verlässt die Rinne erst ein gutes Stück weiter oben nach links und zieht sich über einen kleinen Hügel. Auf der Samaria-abgewandten Seite wird die Kallergihütte erreicht.

Alternativ kann man am Beginn der Straße nach Sougia auf der Hochebene Omalos auf die Schotterstraße nach Kallergi abbiegen und das meiste an Höhe auf dem alten Weg "zick-zack" nach oben gehen (wo dieser Zick-Zack-Weg abzweigt: siehe unten). Das letzte Stück bis Kallergi ist dann wieder Schotterstraße.

Hinter der Kallergihütte befindet sich ein mit blauen Punkten markierter Kurzabstieg zur Strasse zurück. Nach hundert Meter auf ihr zweigen die blauen Markierungen links nach Omalos ab ( viewforum.php?f=67 ). Der E4 folgt aber der Straße. Nach wenigen hundert Metern weist rechts neben ihr ein E4-Pfahl auf eine Abkürzung hin: Man nimmt die Holzstufen und kommt kurz darauf wieder auf die Straße.
Auf dieser wandert man nun mehrere Kilometer entlang bis nach Poria, einem Pass am tiefsten Punkt des ganzen Höhenrückens. Unterwegs bieten sich tolle Ausblicke in die Samaria-Schlucht. Der mit Farn bewachsene „Pass“ ist erreicht, wenn man rechterhand etwas erhöht eine Hütte stehen sieht. Außerdem steht in der scharfen Linkskurve ein großes Schild. Ein alter Weg führte früher hier in die Samaria-Schlucht hinab ( viewforum.php?f=15 ).

Es bieten sich nun zwei Möglichkeiten:
1. Man wählt den Weg über die Psari. Hierzu geht man links vom Schild geradeaus auf den Hang zu und stößt dort auf rote Punkte. Der Weg zieht sich von hier aus im Zickzack steil den Hang hoch über der Schlucht hinauf. Es bieten sich atemberaubende Blicke. Knapp unterhalb des Gipfels der Psari biegt der Pfad dann nach Nordosten ab und führt immer auf dem höchsten Punkt des Grats auf den Nachbargipfel der Psari. Man überquert den Gipfel der Mavri. Im nächsten Anstieg zieht plötzlich der Weg mit Steinmännchen gekennzeichnet nach rechts und erreicht ungefähr die Höhe haltend den markanten Sattel unterhalb der Melindaou, wo man wieder auf den von links kommenden E4 trifft.

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Die Kallergi-Hütte über den Wolken

2. Man folgt noch wenige Meter der Schotterstraße und wählt dann an der Kreuzung die obere, ansteigende, schlechtere Straße. Von dieser zweigt der E4 nach mehreren hundert Metern gegenüber einem Holzpavillon rechts ab und zieht sich dann in einem Tal den Berg hinauf. Der Weg ist mit E4-Zeichen markiert. In oder neben dem Talgrund zieht sich der Weg immer weiter nach oben. Man erreicht eine kleine Ebene, an deren Ende auf etwa 1750 m der E4-Wanderweg nach rechts abbiegt. Er zieht sich an einer Bergflanke der Mavri nach oben bis zum Sattel vor dem Anstieg zur Melindaou. Hier auf ca. 1900 m nimmt man wieder den von rechts kommenden Weg über Psari und Mavri auf.
Auf genau diesem Sattel hat man wiederum zwei Möglichkeiten, die Wanderung fortzusetzen:
1. Man folgt dem E4. Dieser steigt vom Sattel aus steil auf dem Grat nach oben. Er biegt nur unwesentlich von der Gipfelhöhe entfernt nach rechts ab. Er führt dann knapp unterhalb des Gipfels an der Südflanke der Melindaou entlang.

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Blick auf die Weißen Berge im Frühjahr (von der Melindaou)

In diesem Bereich findet sich auch der kurze Abzweig zum Gipfel. Er ist durch einen orangefarbigen Schriftzug gekennzeichnet.
Man erreicht eine schöne Rastmöglichkeit auf Felsen, die auch in den Anavasi-Karten eingezeichnet ist. Danach geht es deutlich abwärts. Der Weg wendet sich von der Schlucht ab und führt über steiniges Terrain abwärts in ein Tal, wo man eben geht. Nach einem kleinen Sattel erfolgt der Abstieg über eine weitere Geländestufe. Nachfolgend wird nochmals eine Stufe abgestiegen, wonach man sich auf dem Grund einer relativ kreisrunden Doline mit einer runden offenen Zisterne in ihrer Mitte befindet. Hier trifft man wieder auf den über die Nordflanke der Melindaou verlaufenden Weg.
2. Man wählt die Variante über die Nordflanke der Melindaou: Vom Sattel aus läuft man links des Grates und hält sich immer auf etwa gleicher Höhe. Der Weg führt über Geröllfelder, manchmal durch niedrige Vegetation an der Nordflanke entlang. Im Norden kann man das Ende der Straße von Therissos sehen, von wo aus man durch das kleine Tal hierhin aufsteigen kann ( viewforum.php?f=19 ).

In der Nordflanke befinden sich einige kleinere Rinnen, die man durchquert, um sie auf der gleichen Höhe wieder zu verlassen.
Wenn man die Nordflanke fast ganz gequert hat, umrundet man sozusagen eine Bergnase und bewegt sich dann nicht mehr ostwärts sondern nach Südosten weiter auf einen Sattel zu. Auf diesem befindet sich ein eingestürztes Mitato. Von diesem hat man einen Blick in einen Talkessel. Den Boden desselben erreicht man, indem man vom Mitato aus den sanft absteigenden, gemauerten Pfad nimmt. Auf ihm erreicht man den Grund des Talkessels. Man hält auf die runde Zisterne, die man von oben gesehen hat, zu. Hier trifft man wieder auf den E4.

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Die Plakoseli-Zisterne im Frühjahr inmitten von Krokussen

Von der Zisterne aus folgt man dem Hochtal, das sich in mehreren Senken nach Südosten zieht. Unterwegs kommt man an einer kleinen Schutzhütte vorbei. Links zweigt hier der Weg nach Pirou ab ( viewforum.php?f=20 ). Der E4 führt noch weiter abwärts und erreicht gegenüber des Pirou-Mitatos seinen tiefsten Punkt. Hier zweigt der Weg nach Petradhe auf der orographisch rechten Seite des Potamos-Tales ab ( viewforum.php?f=20 ), das hier seinen Anfang nimmt und seinen Höhepunkt in der Eligias-Schlucht erreicht ( viewforum.php?f=21 ).
Der E4-Weg führt oberhalb des Tals am östlichen Hang entlang. Auf dem Talgrund sieht man die runde Potamos-Zisterne liegen. Man verlässt das Tal am Mitato Klissida. Der Weg führt eindeutig, teilweise mit Steinen gefasst, in einem neuen Hochtal, teilweise im Zickzack, aufwärts.
Schließlich sieht man in der Ferne die Senke von Katsiveli. An deren tiefster Stelle befindet sich die Zisterne mit dem schwarzen Schlauch. Wenige Meter nördlich thronen zwei Mitatos. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe sieht man ganz zentral das Metalldach der kleinen runden offenen EOS-Schutzhütte. Auf dem Sattel nördlich steht die verschlossene, größere EOS-Berghütte „Katsiveli“.
Bei dieser beginnt der E4-Weg in Richtung Askifou ( viewforum.php?f=44 ). An der Zisterne beginnen der Weg nach Roussies/Anopolis ( viewforum.php?f=28 ) und auch ein Weg zum Pachnes ( viewforum.php?f=26 ).

Katsiveli – Xyloskalo:
Von der verschlossenen EOS-Hütte auf dem Sattel geht man hinab, vorbei an der links liegenden kleinen EOS-Schutzhütte und den beiden Mitatos zu der an der tiefsten Stelle der Talsenke gelegenen Zisterne mit schwarzem Plastikschlauch. An der Zisterne beginnen der Weg nach Roussies/Anopolis ( viewforum.php?f=28 ) und auch ein Weg zum Pachnes ( viewforum.php?f=26 ).
Von der Zisterne aus hält man auf den westlichen Rand des Talbodens zu, wo der Weg nach Xyloskalo seinen Anfang nimmt. Er zieht sich durch felsiges Gelände nach Westen. Teilweise im Zickzack geht es dann abwärts durch ein Hochtal. Der Weg ist hier teilweise gemauert. Plötzlich öffnet sich zur Klinken ein neues Tal. Hier befindet sich das Klissida-Mitato. Das Tal mit der kreisrunden Zisterne nennt sich Potamos. Hier kann man den Abstieg durch die Eligias-Schlucht ( viewforum.php?f=21 ) oder den Weg nach Agios Ioannis ( viewforum.php?f=23 ) beginnen.

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Blick vom Svourichti auf das Panorama bis zur Melindaou; im Tal verlläuft der Weg

Gegenüber am Hang liegt das Petradhe-Mitato, etwas südlich Koumi.
Der E4-Weg zieht sich jedoch nordwestlich auf gleich bleibender Höhe am Hang entlang und quert das Tal auf einem Sattel. Nördlich liegt das Pirou-Mitato ( viewforum.php?f=20 ).
Der Weg zieht sich in ein nach Westen verlaufendes, leicht ansteigendes Hochtal hinein. Gleich zu Anfang kommt man an einem kleinen steinernen Unterstand vorbei. Hier mündet ein weiterer Weg von Pirou ( viewforum.php?f=20 ). Das Tal senkt sich immer wieder zu Mulden. Schließlich öffnet es sich zu einer weiten, runden Dolinenebene, in deren Mitte sich eine kreisförmige Zisterne für Tiere befindet. Von hier aus bieten sich zwei Möglichkeiten:
1. Man wählt den E4-Wanderweg: Dieser verlässt die Ebene auf deren linken Seite. E4-Zeichen und Stangen weisen den Weg hinauf. Über mehrere Geländestufen erreicht man dann auf knapp 2000 m Höhe eine Art Sattel, von dem aus man das erste Mal einen Blick hinunter in die Samaria-Schlucht hat. Der Weg führt jetzt kurze Zeit ebenerdig und steigt dann direkt steiler zu Aussichtsfelsen über der Samaria-Schlucht hinauf.

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Der Rastplatz an der Melindaou

Diese sind auch in den Anavasi-Karten verzeichnet. Jetzt ist an der Südflanke der Melindaou nur noch wenig Höhe zu gewinnen. Nach dem markierten Abzweig zum Gipfel geht der Weg wieder abwärts und erreicht schließlich auf etwa 2000 m einen Grat, auf dem es relativ steil bis zu einem breiten Sattel abwärts geht. Hier stößt der alternative Weg über die Nordflanke wieder dazu.
2. Von der Zisterne aus läuft man auf dem Talboden weiter in die letzte Mulde. Geradeaus sieht man oben auf dem Sattel ein verfallenes Mitato, das rechter Hand auf einem gemauerten Weg leicht erreicht wird. Ab dem verfallenen Mitato-Komplex gibt es keinen eindeutigen Weg; Markierungen fehlen. Der Weg zieht sich zu Beginn Richtung Nordosten. Gleich zu Beginn muss man einen Einschnitt auf gleicher Höhe umrunden, um danach auf eine Art Sattel zuzuhalten. Von da an zieht sich der Weg nach Westen an der Nordflanke der Melindaou entlang. Hier muss man versuchen, immer auf derselben Höhe zu bleiben. Der Weg verläuft durch Geröll und teilweise über flache Felsen sowie niedrige Vegetation.
Einige Rinnen sind ohne Höhenverlust zu durchqueren. Derart gelangt man auf den Sattel, auf dem man wieder auf den eigentlichen E4-Weg trifft. Vom Sattel hat man einen schönen Blick in die Samaria-Schlucht – auf dem Weg über die Nordflanke zum ersten Mal.

Vom Sattel aus gibt es wiederum zwei Möglichkeiten:
1. Man bleibt auf dem E4-Weg: Dieser zieht sich nach rechts an der Flanke der Mavri abwärts, bevor er auf ca. 1800 m einen Knick nach links macht und in ein Tal mit flachem Grund hineinführt.

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Das Tal, welches zur Schotterstraße abfällt

Die Ebene läuft in einem Kerbtal aus. In diesem geht es in endlos vielen Kehren abwärts bis der Weg gegenüber eines Holzpavillons die Schotterstraße erreicht. Auf dieser geht man nach links bis man auf eine weitere, breitere Schotterstraße gelangt, auf der man die Wanderung nach links fortsetzt. Kurz darauf erreicht man den mit Farn bewachsenen Pass Poria, wo man wieder den Alternativweg aufnimmt.

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Blick von der Psari auf die Kallergi-Hütte

2. Statt nach rechts abwärts folgt man den roten Punkten leicht links und hält sich damit erst einmal auf etwa derselben Höhe. Man erreicht dadurch den zur Mavri führenden Grat. Der Weg verläuft dahinter über einen namenlosen Gipfel und biegt kurz vor dem Gipfel der Psari nach rechts ab. Von hier führt der Weg in vielen Serpentinen steil nach unten, bis in Poria die Schotterstraße erreicht wird.

In Poria, wo früher ein Weg in die Samaria-Schlucht führte ( viewforum.php?f=15 ), geht man weiter auf der ansteigenden Schotterstraße. Nach links bieten sich ab und an schöne Ausblicke in die Samaria-Schlucht. Wenn man die Kallergi-Hütte schon fast erreicht hat, kann man ein Stück Schotterstraße über Holzstufen abkürzen. Diese Abkürzung ist markiert. Man erreicht dann kurz darauf die Kallergi-Hütte, zu der man am Zaun aufsteigt. Wenige Meter davor zweigt eine kurze Stichstraße, von der aus der Weg nach Omalos beginnt, rechts ab ( viewforum.php?f=67 ).
Von der Kallergi-Hütte aus geht man am einfachsten auf der Schotterstraße abwärts. Die aufwärts zu gehende Abkürzung ist abwärts trotz der teilweise schöneren Ausblicke wegen ihrer Steilheit wenig empfehlenswert. Man geht deshalb die Straße hinab, bis – nach einem längeren nicht von Serpentinen durchsetzten Stück – auf etwa 1400 m in einer scharfen Rechtskurve an einem Zaun die Querung nach Xyloskalo beginnt. Man folgt jetzt bis nach Xyloskalo roten Punkten. Dieser Weg hält anfangs noch die Höhe, fällt jedoch nach einer Zuwendung zur Samaria-Schlucht immer steiler ab.

Alternativ kann man ein Stück weit die Schotterstraße hinab gehen und in der ersten deutlichen Linkskurve (diejenige, die am stärksten nach Norden "ausschlägt") das meiste an Höhe auf dem alten Weg "zick-zack" nach unten gehen. Das letzte Stück bis auf die Hochebene ist dann wieder Schotterstraße.

In Xyloskalo bieten sich hier folgende Möglichkeiten: Man kann in die Samaria-Schlucht absteigen ( viewforum.php?f=15 ). Auf der gegenüberliegenden Straßenseite bei der Xenia-Hütte beginnt die Wanderung auf dem E4-Weg über den Gingilos-Sattel nach Sougia ( viewforum.php?f=8 ).
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Xyloskalo - Katsiveli:



Psari-Variante:
Meldindaou (Nordflanke)
Zickzackweg Omalos-Kallergi:
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Kallergi_Omalos.jpg

Last update: 08.08.2016

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