Pirou / Potamos

The first part of the E4-path across the central White Mountains
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hannes
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Pirou / Potamos

Beitrag von hannes »

Kann es sein, dass in den Beschreibungen Potamos und Pirou verwechselt worden sind?
Nach der Karte kommt man an der Pirou Mitato vorbei, wenn man nach Katsiveli geht;
wenn man aber bei Pirou nach Süden schwenkt, dann erst kommt man nach Potamos.

Richtig? :?:

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Beitrag von admin »

Hallo Hannes,

auch wenn Platznamen immer ein wenig "Deutung" erfordern und vielleicht auch nicht immer ganz eindeutig sind, will ich mich mal mit Aufklärung versuchen.
Der E4-Weg quert das obere Ende des Potamos-Tals. Nördlich dieser Querung liegt das Mitato Pirou. Wenn man in südliche Richtung blickt (also in Ricjhtung Zaranokephala), dannn liegen rechterhand die Mitatos Petradhe (rechts am Hang) so wie Koumi (auch rechts, aber fast am Talgrund). Das Potamos-Tal zieht sich dann weiter nach Süden. Dort wo der Weg nach Agios Ioannis beginnt, stehen noch einmal zwei Mitatos - die sind in der Karte als Potamos-Mitatos bezeichnet. Südlich von ihnen wird das Potamos-Tal zur Eligias-Schlucht.
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, wo in der Wegbeschreibung etwas steht, das wiedersprüchlich zu verstehen ist. Das wäre aber wichtig zu wissen, weil wir das dann ändern müssen, schließlich soll diese Beschreibung ja absolut eindeutig sein.....
Interessieren würde mich auch, ob ihr unsere Beschreibungen genutzt habt und wenn ja, ob sie hilfreich waren, ob es irgendwo Unklarheiten hat etc. Vielleicht kannst du das ja im "Reisebereicht" Thread schreiben.... Danke!

Viele Grüße
Simon

hannes
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Beitrag von hannes »

Da können wir uns schnell drauf einigen: im Potamos-Tal (Potamos gr.: Fluss) liegen die Mitatos, oben bzw. nördlich die Pirou Mitato und etwas weiter unten bzw.- südlich die Potamos Mitato(s).

Für mich waren die Beschreibungen im Forum sehr wichtig in der Vorbereitung. Man kann sich das durchlesen und überlegen, ob man sich das zutraut und ob es einem Freude bereiten könnte.

Das Risiko solcher Seiten sehe in der Popularisierung im Sinne von Trivialisierung: da liest dann ein jeder raus, was er lesen möchte, nach dem Motto "wird schon schiefgehen" und dann geht es schief. Wenn man die Samaria-Schlucht gegen den Strom bergauf geht, dann sieht man den entgegen kommenden Leuten ja auf die Schuhe, und das spottet wirklich jeder Beschreibung: Latschen, Flip-Flops, ungebundene Turnschuhe .... Und wenn man diese Einstellung auf die Levka Ori transponiert und sich vorstellt, dass da jemand auch einfach so losrennt, nur weil ein alter Mann geschrieben hat, dass er da mit seiner Tochter durchgelaufen ist, dann kann einem schon schlecht werden.

Insofern sollte man vielleicht im Forum etwas abstufen (gibt es in dem einen Buch nicht so etwas wie Schwierigkeitsgrade?).
Vielleicht sollte man so etwas wie ein Stufenmodell propagieren, nach dem sich jemand richten kann (und was einem gleichzeitig Tourenvorschläge aufsteigender Schwierigkeit macht), z.B.:
zunächst Tagestouren:
a) Samaria-Schlucht von oben nach unten
b) Agia Roumeli - Loutro auf dem Küstenweg
c) Loutro - Livaniana - runter in Aradhenaschlucht und drüben rauf nach Agios Iannis - Agios Pavlos - Agia Roumeli
oder
Loutro - Anopolis - Aradhenaschlucht - Marmara - Loutro

Wer das gegangen ist (gehen kann bzw. gehen mag), der kann sich dann auch eine Zwei- bis Dreitagestour durch die Berge zutrauen.

Hannes

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Beitrag von admin »

Hallo Hannes,

ja, darauf können wir uns gut einigen.

Ja, wer durch die Samaria-Schlucht läuft und wie, das ist wirklich zum Teil haarsträubend. Das ist mir letztes Mal auch wieder aufgefallen, denn es waren einfach "Extreme" dabei.
Ich glaube nicht, dass man in den Levka Ori - außer vielleicht auf dem Pachnes - mit diesem Problem zu kämpfen hat bzw. haben wird. Die Berge ziehen die Massen nicht an. Nichtsdestotrotz wird natürlich jeder Bericht/jede Wanderbeschreibung auch Leute anlocken (und das soll ja auch so sein). Um "Problemen" vorzubeugen, haben wir das Unterkapitel "Anspruch" eingefügt. Damit wollen wir eigentlich kategorisieren, wenn auch ohne direkt eine Kategorie hinzuschreiben. Denn zu klassifizieren, ist sehr schwierig. Loraine Wilson macht das ja in ihrem Wanderführer. Oft kann man ihr zustimmen, manchmal eher nicht. Die Klassifizierung ist eben subjektiv. Ich werde mal mit Christophe sprechen, ob wir uns über eine solche Kategorisierung Gedanken machen sollten....

Viele Grüße
Simon

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